Kunststofffenster werden immer beliebter

Kunststofffenster sind mittlerweile die am häufigsten verbauten Fenster in ganz Deutschland. Nicht nur der Preis spielt hier eine Rolle, sondern auch die Wärmedämmeigenschaften. Außerdem lassen sich Fenster aus Kunststoff mit zusätzlichen Features versehen.

Kunststoff-Fenster werden zum Beispiel als Einbruchschutz Fenster, Sprossenfenster und sogar als Passivhausfenster gebaut.

Kunststofffenster in vielen Farben erhältlich

Kunststofffenster sind inzwischen in den verschiedensten Farben erhältlich. Spezielle Maschinen bringen unter hohen Temperaturen die Folien direkt bei der Produktion auf das Profil. Bei diesem Prozess verbindet sich die Folie dauerhaft mit dem Grundkörper. So können zum Beispiel Profile mit genarbter Oberfläche in Eiche, Nussbaum oder Kirsche produziert werden. Die Oberflächen sehen täuschend echt aus. Nur beim genauen Hinsehen kann man erkennen, dass es sich um keine Holzoberfläche handelt.

Kombiniert man das PVC Fenster mit einer Aluschale, dann lässt sich jede erdenkliche RAL Farbe auf das Material aufbringen. So sind den farblichen Gestaltungmöglichkeiten keine Grenzen gesetzt. Die Aluschale ist direkt von außen auf das Profil geklipst.

Kunststofffenster sind Ressourcen sparend

Was manche nicht für möglich halten, aber Kunststofffenster sind ebenso wie Holzfenster ressourcensparend. Die Profile bestehen aus Polyvinylchlorid. Einem hochschlagzähem Kunststoff, der sich bis zu sieben Mal wieder verwenden lässt. Das bedeutet nachdem die alten Fenster ausgebaut sind müssen sie nicht entsorgt werden, sondern können zu Granulat weiterverarbeitet werden. Auch die Beschlagsteile, Verstärkungen und Zubehörteile lassen sich wieder verarbeiten.

Ein Holzfenster hingegen muss man entsorgen. Die Oberflächen alter Holzfenster sind oft mit Lacken und giftigen Lasuren behandelt.

Auch die zur Erzeugung von Kunststofffenstern benötigte Menge Rohöl fällt moderat aus. So braucht man zur Herstellung von Kunststoff-Fenstern für ein Wohnhaus lediglich so viel Rohöl, wie ein Einfamilienhaus während der Heizperiode innerhalb einer Woche benötigt (ca. 100 l).

Kunststofffenster dämmen optimal

Seit 1954 Heinz Porsche das erste Kunststofffenster entwickelte, hat sich einiges auf dem Kunststofffenstermarkt getan. Die PVC Profile sind mittlerweile so optimiert, dass man UW Werte unter 0,8 W/m²K erreichen kann. Ab dieser magischen Grenze, darf man ein Fenster als Passivhausfenster bezeichnen.

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