Zuschüsse und Förderungen für Fenster

Wer sich mit dem Gedanken trägt, sich neue Fenster für sein Haus oder Wohnung zuzulegen, der stellt sich auch die Frage, wie er Zuschüsse oder Förderungen für Fenster bekommen kann. Hier können öffentliche Förderprogramme vom Staat in Anspruch genommen werden. Selbst vergünstigte Darlehen werden für die Erneuerung der Fenster angeboten. Bundesweite Fördermaßnahmen für neue Fenster bietet etwa die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Weitere Förderungen gibt es seitens des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Auch regionale Programme versprechen attraktive Förderungen für die Fenstererneuerung. Hier lohnt es sich, gezielt nach Programmen im eigenen Bundesland oder sogar der eigenen Kommune Ausschau zu halten.

Generell sollten Sie jedoch die Kosten für die neuen Fenster auch bei gewährten Förderungen nicht aus dem Blick verlieren. Schließlich können diese schnell große Höhen erreichen. Jedoch amortisieren sich die Kosten für die neuen Fenster recht schnell, wenn man bedenkt, dass sich durch sie hohe Energiekosten einsparen lassen. Nicht zuletzt steigt oftmals der Wohnkomfort durch den Austausch der Fenster, es entsteht ein angenehmeres Raumklima und auch die von außen eindringenden Geräusche werden mittels Schallschutzfenstern deutlich verringert.

KfW-Förderungen für Fenster

Sollen neue Fenster eingebaut werden, ist die KfW die erste Adresse, um Förderungen zu erhalten. Die KfW bietet bundesweit mehrere Programme für die Sanierung und Modernisierung von Bestandsbauten, aber auch für Neubauten an. Um die neuen Fenster mit der KfW fördern zu lassen, sind vor allem zwei Programme entscheidend:

  1. KfW-Programm 430 – Investitionszuschuss für neue Fenster
  2. KfW-Programm 151/152 – zinsgünstige Darlehen für neue Fenster

Investitionszuschuss von der KfW für neue Fenster

Terrassentür - Förderungen für FensterWer sich für das Programm 430, also den Investitionszuschuss für neue Fenster entscheidet, erhält, wie der Name bereits sagt, einen Zuschuss zum Kauf der Fenster. Diesen müssen Sie nicht mehr zurückzahlen. Maximal zehn Prozent der Kosten für neue Fenster fördert so die KfW. Wie bei allen KfW-Programmen müssen Sie den Antrag auf den Zuschuss bereits vor Beginn der Maßnahme, also vor dem Kauf der Fenster, stellen. Der Antrag muss zudem durch einen ausgewiesenen Energieberater gestellt werden und der Zuschuss wird ausschließlich für Bestandsimmobilien gewährt, deren Bauanzeige bzw. Bauantrag vor dem 01.02.2002 erfolgt ist. Ausgeschlossen von dem Zuschuss sind Ferienimmobilien.

Maximal können 5.000 Euro Investitionszuschuss pro Wohneinheit gewährt werden. Der Zuschuss beträgt mindestens 300 Euro. Um also in den Genuss des KfW-Investitionszuschusses zu kommen, müssen die neuen Fenster insgesamt mindestens 3.000 Euro kosten. Gefördert werden zudem nur Fenster, die bestimmte Anforderungen erfüllen. So ist ein maximaler U-Wert für die förderfähigen Fenster vorgeschrieben. Dieser setzt sich wie folgt zusammen:

  1. Fenster, Balkon- und Terrassentüren mit Mehrscheibenisolierverglasung – maximaler U-Wert 0,95 W/m²K
  2. Barrierearme und einbruchhemmende Fenster, Balkon- und Terrassentüren – maximaler U-Wert 1,1 W/m²K
  3. Dachflächenfenster – maximaler U-Wert 1,0 W/m²K

Zinsgünstige Darlehen für neue Fenster von der KfW

In den Programmen 151 und 152 der KfW werden zinsgünstige Darlehen für neue Fenster angeboten. Diese variieren je nach Programm. Das Programm 151 fördert den Einbau neuer Fenster, wenn damit der KfW-Effizienzhaus-Standard erreicht werden soll. Der maximale Darlehensbetrag beläuft sich auf 100.000 Euro.

Beim Programm 152 wird die Durchführung von Einzelmaßnahmen gefördert, etwa der Austausch der Fenster im Altbau. Der maximale Darlehensbetrag beläuft sich hierbei auf 50.000 Euro.

Außerdem gibt es einen Tilgungszuschuss, der sich auf 27,5 Prozent oder maximal 27.500 Euro beim Programm 151 beläuft. Beim Programm 152 fällt er etwas geringer aus. Die Laufzeiten der zinsgünstigen Darlehen variieren zwischen zehn und bis zu 30 Jahren, wobei die KFW ein bis fünf tilgungsfreie Anlaufjahre gewähren. Die Zinsen belaufen sich auf günstige 0,75 Prozent.

BAFA fördert Energieberatung

Die Förderung seitens der BAFA bezieht sich nicht direkt auf den Fensteraustausch, sondern vielmehr auf eine Vor-Ort-Energieberatung. Der Zuschuss beträgt maximal 60 Prozent der Kosten der Vor-Ort-Beratung. Alle vier Jahre können Sie ihn erneut in Anspruch nehmen. Die Beratung darf maximal 800 Euro kosten, der Zuschuss beläuft sich auf höchstens 480 Euro. Zusätzlich muss die Beratung durch einen von der BAFA zugelassenen Energieberater erfolgen, der unabhängig von Anbietern und Produkten beraten muss. Allerdings gibt es hier einen Fördertopf, ist dieser ausgeschöpft, zahl die BAFA keine weiteren Förderungen mehr aus. Damit besteht kein Rechtsanspruch auf die BAFA-Förderung der Energieberatung. Vorteilhaft ist jedoch, dass sich die Energieberatung nicht nur auf die Fenster bezieht, sondern alle Schwachstellen am Haus aufdeckt, die man dann nach und nach beseitigen kann.

Regionale Förderprogramme für den Fensteraustausch

Hinzu kommen zahlreiche regionale Förderprogramme für den Fensteraustausch. In Berlin bietet die IBB etwa das Programm „Wohnen und Modernisieren“, in Bayern gibt es das „Bayerische Modernisierungsprogramm“ der BayernLabo und in Niedersachsen bietet die NBank das Programm „Energetische Sanierung von Wohnraum“ an.

Die regionalen Förderprogramme und ihre Bedingungen ändern sich allerdings regelmäßig, so dass sich Käufer neuer Fenster vor dem Kauf bei den zuständigen Stellen informieren sollten. Ratsam ist es auch, nachzusehen, ob die Kommune selbst weitere Förderungen gewährt. Diese sind häufig mit den KfW-Förderungen kombinierbar, so dass sich die Kosten für den Fensterkauf insgesamt deutlich senken lassen.

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